Karl Max von Bauernfeind (1818-1894), Geodät und Bauingenieur, Photo: BA TUEISNE

01.02.2007
Stefan Harrer
Förderung junger Spitzenforscher
TUM Presidential Science and Engineering Research Fellowship

Mit dem neuen Graduiertenstipendium »TUM Presidential Science and Engineering Research Fellowship« fördert der gemeinnützige Karl Max von Bauernfeind-Verein (KMvB) vorrangig junge Frauen, insbesondere Doktorandinnen mit Kindern oder Bewerberinnen, die sich während ihres Studiums für die Entwicklung der TUM besonders eingesetzt haben.

Bevorzugt werden darüberhinaus Bewerberinnen und Bewerber, die an der »TUM International Graduate School of Science and Engineering« (IGSSE) zugelassen sind.

Das Regelstipendium ist mit monatlich 1 300 Euro dotiert. Die Zahl der Stipendien richtet sich nach der Leistungskraft des KMvB.
 
Der KMvB wurde 1998 auf Initiative der Hochschulleitung der TUM gegründet. Namensgeber ist Karl Max von Bauernfeind (1818 - 1894), der erste Direktor der 1868 gegründeten heutigen TUM.

Zweck ist die ideelle und materielle Unterstützung und Förderung der TUM in Wissenschaft, Forschung und Lehre sowie Bildung und Erziehung. Der KMvB ist außerdem Träger der Fundraisingkampagne »Allianz für Wissen«, mit der die TUM im deutschen Hochschulbereich Maßstäbe gesetzt hat.

Bisherige Stipendiaten sind:
Svenja Jarchow M. Sc., die bei Prof. Ann-Kristin Achleitner, Ordinariades KfW-Stiftungslehrstuhls für Entrepreneurial Finance, zum Thema »Venture-Capital-Finanzierung in der Biotechnologieindustrie« promoviert;


Dipl.-Ing. Stefan Harrer mitdem Dissertationsthema »Herstellung von polymerischen Nanostrukturenmittels Nanoimprint-Lithographiefür neuartige Bauelemente dermolekularen Elektronik und Nanoelektronik«, Lehrstuhl für Nanoelektronik (Prof. Paolo Lugli);


Dipl. Phys.Ing. Dancˇe Spirkoska promoviert bei Dr. Anna Fontcuberta i Morralvom Lehrstuhl für Experimentelle Halbleiter-Physik I (E24, Prof. Gerhard Abstreiter) über »Optical properties of GaAs nanowires and related heterostructures grown by molecular beam epitaxy«, und


B. Sc. Petra Kleiner beginnt im Herbst ihre Dissertation im Gebiet »Microarray«bei Dr. Daniel-Petru Funeriu, der das Marie Curie Excellence Team »Enzyme Microarrays« leitet.

Bewerbungen um dieses Graduiertenstipendium sind an den Präsidenten der TUM zu richten.

Sofie Helene Riefer, TUM Mitteilungen 2-2007

LINK

https://portal.mytum.de/pressestelle/pressemitteilungen/news_article.2006-05-29.6831085919